Fachbegriffe einfach erklärt
Von 08/15 bis Wortmarke: Agentur-Deutsch, übersetzt.
Corporate Design, Wireframe, 301-Redirect – in Agenturen fallen viele Begriffe, die nicht jeder kennt. Hier erklären wir die wichtigsten, kurz und verständlich. Fehlt dir ein Begriff? Frag uns einfach.
0–9
08/15 (ausgesprochen 'Nullachtfünfzehn') steht umgangssprachlich für 'gewöhnlich' und 'mittelmäßig'. Das Gegenteil dessen, was ein Projekt sein sollte – und ein guter Grund, mit uns zu sprechen.
301-Redirect ist eine dauerhafte Weiterleitung von einer alten Web-Adresse auf eine neue. Beim Webseiten-Relaunch unverzichtbar: Sie erhält Google-Rankings und verhindert tote Links.
A
A/B-Testing ist eine Methode, bei der zwei Varianten einer Webseite oder Anzeige gegeneinander getestet werden. Die Nutzerreaktionen zeigen, welche Version besser funktioniert – Entscheidungen auf Basis von Daten statt Bauchgefühl.
Advertorial ist ein werblicher Inhalt im redaktionellen Look eines Mediums – immer als Werbung gekennzeichnet. Digital auch Sponsored Content genannt.
Agiles Projektmanagement ist eine Arbeitsweise mit kurzen Planungszyklen und schneller Abstimmung statt monatelanger Vorabplanung – mit Methoden wie Scrum und Kanban. Auch Kreativprojekte profitieren davon.
Alt-Text ist die Textbeschreibung eines Bildes im Webseiten-Code. Er macht Bilder für Screenreader und Suchmaschinen lesbar – wichtig für Barrierefreiheit und SEO.
Art Director ist die Berufsbezeichnung für erfahrene Gestalter*innen in leitender Funktion – zwischen Junior Art Director und Creative Director.
B
Backlink ist ein Link von einer fremden Webseite auf deine. Hochwertige Backlinks gelten bei Suchmaschinen als Empfehlung und stärken dein Ranking.
Barrierefreiheit (BFSG) bedeutet, dass digitale Angebote für alle Menschen nutzbar sind – auch mit Einschränkungen beim Sehen, Hören oder Bedienen. Seit Juni 2025 verpflichtet das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) viele Unternehmen mit Verbraucherkontakt dazu.
Brand Equity (Markenwert) bezeichnet den monetären Wert einer Marke – ihr immaterielles Kapital neben Maschinen, Immobilien und Patenten. Ein Grund, warum sich Investitionen in die Marke rechnen.
Branding umfasst alle Maßnahmen, mit denen eine Marke aufgebaut und weiterentwickelt wird: Positionierung, Werte, Erscheinungsbild, Kommunikation. Ziel ist, dass man sich für dich entscheidet – nicht nur für deinen Preis.
Briefing bezeichnet die Kurzeinweisung in ein Projekt bzw. die Beschreibung der Aufgabenstellung. Es ist die Basis jeder Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber und Agentur – und schützt beide Seiten vor Missverständnissen.
Bureau ist die ursprünglich französische Schreibweise von Büro – vom lateinischen 'burra' (zottiges Gewand) über das Tischtuch zum Schreibtisch zum Raum. Und der Namensgeber unseres BUREAU OLSSON HOLZMANN.
Business Model Canvas ist eine Methode, ein Geschäftsmodell auf einer Seite zu dokumentieren oder neu zu entwickeln – mit Bausteinen wie Wertversprechen, Zielgruppe und Zahlungsströmen. Hilfreich in Gründungs-Workshops.
C
City-Light-Poster ist ein hinterleuchtetes Plakat, typischerweise an Haltestellen, in Bahnhöfen und Fußgängerzonen. Durch die Beleuchtung wirkt es rund um die Uhr – auch abends.
Ein Claim (auch Slogan) ist der prägnante Satz, der eine Marke begleitet und ihre Haltung auf den Punkt bringt – wie unser 'Agentur für Kreation, Design und Tatendrang'. Ein guter Claim ist kurz, eigenständig und hält Jahre.
CMS (Content-Management-System) ist eine Software, mit der du Webseiten-Inhalte ohne Programmierkenntnisse pflegst – Texte ändern, Bilder tauschen, Seiten anlegen. Das bekannteste CMS ist WordPress, mit dem wir arbeiten.
Co-Creation bezeichnet die gemeinsame Entwicklung von Ideen, Produkten oder Kampagnen mit Kund*innen, Nutzer*innen oder Partnern. Wer die Betroffenen früh einbindet, gestaltet näher an ihren Bedürfnissen.
Content Marketing ist eine Marketingtechnik, die mit nützlichen oder unterhaltsamen Inhalten überzeugt statt mit Werbebotschaften – über eigene Kanäle wie Webseite, Blog und Newsletter.
Content-Strategie bezeichnet den Plan hinter allen Inhalten: welche Themen, für wen, auf welchen Kanälen, mit welchem Ziel. Sie verhindert, dass Inhalte beliebig nebeneinander verpuffen.
Cookie-Consent ist die Einwilligung der Webseiten-Besucher*innen in Cookies und Tracking – in der EU Pflicht, bevor nicht-notwendige Cookies gesetzt werden. Umgesetzt über ein Consent-Banner, das rechtlich sauber und trotzdem unaufdringlich sein kann.
Core Web Vitals sind Googles Messwerte für die Nutzererfahrung einer Webseite: Ladezeit, Interaktivität und visuelle Stabilität. Sie fließen ins Ranking ein – schnelle Webseiten gewinnen doppelt.
Corporate Design ist das gesamte visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens: Logo, Farben, Typografie, Gestaltungsraster und Bildsprache – konsistent auf allen Kommunikationsmitteln vom Briefpapier bis zur Webseite. Das Kerngeschäft von BOH seit über 25 Jahren.
Corporate Font ist die Hausschrift eines Unternehmens – eigens gestaltet oder exklusiv lizenziert. Sie macht die Marke schon am Schriftbild erkennbar.
Corporate Identity ist das strategische Gesamtkonzept einer Unternehmensidentität: Philosophie, Kultur, Verhalten, Kommunikation und Erscheinungsbild. Das Corporate Design ist ihr sichtbarer Teil.
Corporate Language beschreibt den charakteristischen Sprachstil eines Unternehmens – vom Claim bis zur E-Mail-Signatur. Ob 'Sie' oder 'du', nüchtern oder charmant: Sprache ist Identität.
Corporate Publishing bezeichnet journalistisch aufbereitete Unternehmensmedien – Kundenmagazine, Blogs, Newsletter. Heute meist unter Content Marketing gefasst.
Creative Commons ist ein System von Standardlizenzen, mit denen Urheber ihre Werke zur Nutzung freigeben – von 'Namensnennung genügt' bis 'nicht kommerziell'. Wichtig bei der Bildauswahl für Webseiten und Print.
Creative Director ist die kreative Leitungsposition in Agenturen: verantwortlich für Idee, Qualität und Präsentation der Arbeit. Bei BOH: Lars Holzmann.
CSS ist die Gestaltungssprache des Webs: Sie definiert, wie HTML-Inhalte aussehen – Farben, Schriften, Abstände, Animationen und das Verhalten auf verschiedenen Bildschirmgrößen.
Customer Journey bezeichnet die 'Reise' von Kund*innen bis zur Kaufentscheidung – über alle Berührungspunkte (Touchpoints) mit einer Marke, analog und digital. Wer sie kennt, gestaltet jeden Kontaktpunkt bewusst.
D
Datenvisualisierung macht Zahlen und Zusammenhänge als Grafik verständlich – von der Infografik bis zum interaktiven Diagramm. Gut visualisierte Daten überzeugen schneller als jede Tabelle.
Design Sprint ist eine Methode, in fünf Tagen von der Aufgabenstellung zum getesteten Prototyp zu kommen: verstehen, skizzieren, entscheiden, bauen, testen.
Design Thinking ist eine Methode, Lösungen konsequent vom Nutzer her zu entwickeln – in interdisziplinären Teams und iterativen Schleifen. Wir nutzen Elemente daraus in unseren Workshops.
DSGVO ist die europäische Datenschutz-Grundverordnung. Für Webseiten heißt das u. a.: Einwilligung vor Tracking, Datenschutzerklärung, sichere Übertragung (SSL) und sparsame Datenerhebung. Wir liefern die saubere technische Basis.
DTP (Desktop Publishing) ist das rechnergestützte Gestalten und Setzen von Druckprodukten – heute Standard mit Programmen wie Adobe InDesign.
E
E-E-A-T steht für Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness – die Kriterien, nach denen Google (und zunehmend KI-Systeme) die Glaubwürdigkeit von Inhalten bewerten. Echte Referenzen, Namen und Erfahrung zahlen direkt darauf ein.
Earned Media bezeichnet Aufmerksamkeit, die man sich verdient statt kauft: Empfehlungen, Bewertungen, geteilte Inhalte, Presseberichte. Die glaubwürdigste Form der Kommunikation.
Editorial Design umfasst die Gestaltung von Publikationen – Magazine, Bücher, Broschüren, Kataloge: Cover, Gestaltungsraster, Typografie und Bildeinsatz.
Elementor ist ein visueller Baukasten (Page Builder) für WordPress, mit dem sich Seiten per Drag-and-drop gestalten und pflegen lassen. Unsere Webseite ist damit gebaut – deine kann es auch.
Empfehlungsmarketing ist Marketing über Mundpropaganda: Zufriedene Kund*innen empfehlen weiter. Es kostet wenig und konvertiert am besten – wenn man aktiv danach fragt.
Employer Branding bezeichnet den Aufbau einer attraktiven Arbeitgebermarke – von der Karriereseite bis zum Auftritt in Stellenanzeigen. Im Fachkräftemangel oft der wichtigste Marketing-Hebel, gerade im Handwerk und in Kanzleien.
Evergreen bezeichnet Inhalte, die dauerhaft relevant bleiben und nicht an Aktualität verlieren – z. B. Grundlagenartikel und Glossare wie dieses.
F
Favicon ist das kleine Symbol einer Webseite im Browser-Tab und in Lesezeichen – meist eine reduzierte Form des Logos. Klein, aber täglich sichtbar.
Flowchart ist ein Ablaufdiagramm, das Struktur und Nutzerwege einer Webseite oder App grafisch darstellt – Grundlage für Konzeption und Entwicklung.
G
GEO (Generative Engine Optimization) bezeichnet die Optimierung von Inhalten dafür, dass KI-Systeme wie ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews sie als Quelle nutzen und zitieren. Zentral sind direkte Antworten, klare Definitionen, strukturierte Daten und belegbare Fakten – die Weiterentwicklung der klassischen SEO.
Geschäftsausstattung umfasst die Basisdrucksachen eines Unternehmens: Visitenkarten, Briefpapier, Umschläge, E-Mail-Signatur und Office-Vorlagen – konsequent im Corporate Design.
Google Analytics ist Googles Dienst zur Analyse von Webseiten-Besuchen: Herkunft, Verweildauer, Verhalten. Datenschutzrechtlich anspruchsvoll – DSGVO-freundliche Alternativen wie Matomo sind oft die bessere Wahl.
Google Business Profile ist der kostenlose Unternehmenseintrag bei Google – sichtbar in Suche und Maps mit Öffnungszeiten, Bewertungen und Fotos. Für lokale Suchen ('Werbeagentur Lübeck') oft wichtiger als die Webseite selbst.
Google Trends zeigt, wie sich das Suchvolumen von Begriffen entwickelt – hilfreich für Themenwahl und Saisonplanung.
Grafikdesign ist die visuelle Übersetzung von Ideen und Botschaften mit Typografie, Bild, Farbe und Material – für Print genauso wie für Screen. Eine unserer Kernleistungen.
Gründer*in bezeichnet Menschen, die den Schritt in die berufliche Selbstständigkeit gehen. Einer unserer Kunden-Schwerpunkte – vom ersten Logo bis zum kompletten Auftritt.
H
Hosting & Domain sind das Zuhause und die Adresse deiner Webseite: Das Hosting stellt den Speicherplatz, die Domain ist der Name (z. B. boh.design). Beides sollte immer dir gehören – nicht deiner Agentur.
HTML ist die Auszeichnungssprache des Webs: Sie strukturiert Inhalte wie Texte, Bilder und Links. Jede Webseite basiert auf HTML.
I
Adobe Illustrator ist das Standardprogramm für Vektorgrafik – für Logos, Icons, Illustrationen und Infografiken, die in jeder Größe gestochen scharf bleiben.
InDesign ist Adobes Layoutprogramm und das Standardwerkzeug für professionelle Printproduktion – von der Visitenkarte bis zum Katalog.
Informationsarchitektur ist die Struktur eines digitalen Produkts: Wie sind Inhalte gegliedert, wie führt die Navigation, wie findet man was? Gute Architektur merkt man daran, dass man sie nicht bemerkt.
Interdisziplinarität nennt man eine Arbeitsweise, die Wissen und Methoden mehrerer Fachrichtungen verbindet – bei uns täglich gelebt zwischen Grafik, Web, Raum und Strategie.
Interface Design (UI) bezeichnet die Gestaltung digitaler Benutzeroberflächen – konsistent, intuitiv und schön. Zusammen mit UX Design entscheidet es, ob eine Webseite benutzt oder verlassen wird.
J
JavaScript ist die Programmiersprache des Browsers: Sie macht Webseiten interaktiv – von der Bildergalerie bis zum Formular-Check.
Jour fixe ist ein fester, wiederkehrender Abstimmungstermin im Projekt – kurz, regelmäßig, verbindlich. So bleiben alle auf Stand.
K
Keyword bezeichnet den Suchbegriff, unter dem Inhalte gefunden werden sollen. Die Auswahl der richtigen Keywords ist Grundlage jeder SEO-Arbeit.
KI (Künstliche Intelligenz) im Design bezeichnet den Einsatz von KI-Werkzeugen im Kreativprozess – für Recherche, Varianten, Bildbearbeitung oder Text. Wir nutzen KI als Werkzeug, das uns schneller macht; Idee, Auswahl und Verantwortung bleiben beim Menschen.
Klickdummy ist ein klickbarer Entwurf einer Webseite oder App: Abläufe lassen sich testen, bevor programmiert wird – das spart teure Änderungen im Nachhinein.
KMU steht für kleine und mittlere Unternehmen – das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und einer unserer Kunden-Schwerpunkte.
Kommunikation im Raum umfasst die räumliche Inszenierung von Marken – in Läden, Praxen, auf Messen und am Point of Sale. Bei BOH die Brücke zwischen Corporate Design und Interior Design.
Kommunikationsdesign bedeutet die Übersetzung komplexer Sachverhalte in visuelle Kommunikation – von Print über Web bis Social Media.
L
Landingpage ist eine Webseite mit genau einem Ziel: Ein Angebot steht im Mittelpunkt, ohne Ablenkung, mit klarer Handlungsaufforderung (z. B. Anfrage-Formular). Das Arbeitspferd im Online-Marketing.
Lead-Agentur ist die federführende Agentur eines Kunden, die weitere Dienstleister koordiniert – Budgets, Termine, Qualität.
Leadgenerierung nennt man die Gewinnung von Kontaktdaten interessierter Menschen – etwa über Downloads, Newsletter oder Checks. Aus Leads werden mit guter Betreuung Kund*innen.
Lokale SEO bezeichnet die Optimierung für Suchen mit Ortsbezug ('Zahnarzt Lübeck', 'Tischler in der Nähe') – über Google Business Profile, lokale Inhalte und konsistente Firmendaten. Für regionale Unternehmen der wirksamste SEO-Hebel.
M
Markenidentität umfasst die Merkmale, die Wesen und Charakter einer Marke prägen – die Innensicht, aus der Positionierung und Design abgeleitet werden.
Meilenstein ist ein wichtiges Etappenziel im Projektplan. Meilensteine machen Fortschritt sichtbar und Projekte steuerbar.
Meta-Daten (Title & Description) sind die Kurzinformationen einer Webseite für Suchmaschinen: Der Title erscheint als blaue Überschrift im Suchergebnis, die Description als Beschreibungstext darunter. Sie entscheiden mit, ob geklickt wird.
Microsite nennt man eine kleine, eigenständige Webseite zu einem einzelnen Thema oder einer Kampagne – schlank, fokussiert, schnell umgesetzt.
Mindmap ist eine Technik zur visuellen Erschließung eines Themas – Ideen, Kategorien, Verbindungen. Hilfreich am Projektstart und in Workshops.
Minimum Viable Product (MVP) ist die kleinste funktionsfähige Version eines Produkts, mit der sich echte Nutzerreaktionen testen lassen – bevor viel Geld in den Vollausbau fließt.
Moodboard versammelt visuelle Ideen, Stimmungen und Beispiele zu einem Bild der Design-Richtung – so sehen wir früh, ob wir dasselbe meinen, bevor gestaltet wird.
Motion Design ist die Gestaltung von Bewegtbild mit Typografie, Grafik und Animation – vom Logo-Intro bis zum Social-Media-Clip.
Multiplikator ist eine Person, die als Meinungsführer Informationen und Empfehlungen verbreitet – heute oft Influencer genannt. Im B2B sind es meist zufriedene Kund*innen und Partner.
N
Native Advertising ist Werbung, die sich in Form und Aufmachung an ihr Umfeld anpasst – etwa als Artikel auf einem Nachrichtenportal oder als Beitrag im Social-Media-Feed. Die Kennzeichnung als Anzeige ist Pflicht.
Newsletter ist E-Mail-Marketing an Menschen, die sich bewusst angemeldet haben – der direkteste eigene Kanal zu Kund*innen und Interessierten. Qualität und Regelmäßigkeit schlagen Frequenz.
Nutzeranalyse (User Research) nennt man die Erkundung der Bedürfnisse und Gewohnheiten zukünftiger Nutzer*innen – per Analyse, Interview oder Beobachtung. Grundlage nutzerzentrierter Gestaltung.
Nutzungsrecht ist das vertraglich eingeräumte Recht, ein urheberrechtlich geschütztes Werk zu nutzen. Mit der Schlusszahlung erhältst du bei uns die vereinbarten Nutzungsrechte an allen Arbeiten deines Auftrags.
O
One-Pager ist eine Webseite, die alle Inhalte auf einer einzigen, scrollbaren Seite bündelt – ideal für fokussierte Auftritte mit überschaubarem Inhalt.
Open Source bezeichnet Software mit offenem Quelltext, die frei genutzt und weiterentwickelt werden darf – wie WordPress. Vorteil: keine Lizenzkosten, keine Herstellerabhängigkeit.
Owned Media bezeichnet die eigenen Kanäle eines Unternehmens: Webseite, Blog, Newsletter, Profile. Hier bestimmst du Inhalt und Regeln – im Gegensatz zu gemieteter Reichweite.
P
Paid Media umfasst bezahlte Werbung in allen Kanälen – von der Anzeige bis zur Google-Kampagne. Wirkt schnell, endet aber mit dem Budget.
Persona ist der ausgearbeitete Prototyp einer Zielgruppe: eine fiktive, aber konkrete Person mit Zielen, Alltag und Bedürfnissen. Macht Zielgruppen greifbar für Design-Entscheidungen.
Photoshop ist Adobes Standardprogramm für Bildbearbeitung – vom Freistellen bis zur Composing-Montage.
Pitch ist der Wettbewerb mehrerer Agenturen um einen Auftrag. Wir pitchen in Ausnahmefällen – vergütet oder bei entsprechend attraktiver Zusammenarbeit. Unsere Pitch-Regeln erklären, warum.
Positionierung ist das gezielte Herausstellen dessen, was dich von Wettbewerbern unterscheidet – die wichtigste strategische Entscheidung einer Marke. Alles Weitere (Design, Sprache, Kanäle) leitet sich daraus ab.
Postproduktion umfasst alle Arbeitsschritte nach Foto- oder Filmaufnahmen: Schnitt, Farbkorrektur, Retusche, Ton und Effekte. Hier wird aus Rohmaterial das fertige Ergebnis.
Proof of Concept ist der Nachweis, dass eine Idee grundsätzlich funktioniert – meist als kleiner Test oder Prototyp, bevor in die vollständige Umsetzung investiert wird.
Prototyping bezeichnet das frühe Bauen testbarer Entwürfe – vom Papiermodell bis zum Klickdummy. Fehler werden gefunden, solange sie noch günstig sind.
Q
Quality Assurance ist die systematische Sicherung definierter Qualität – bei uns z. B. Korrekturstufen im Print und Tests vor jedem Webseiten-Livegang.
R
Recruiting beschreibt die Suche und Einstellung von Personal. Gutes Design hilft dabei: Karriereseite, Stellenanzeigen und Employer Branding entscheiden, wer sich bewirbt.
Redesign bezeichnet die gestalterische Überarbeitung (z. B. eines Logos oder Layouts), Relaunch den umfassenden Neustart – etwa einer Webseite inklusive Technik, Struktur und Inhalten. Wir machen beides, gern auch nacheinander.
Rendering bezeichnet das computergenerierte Erzeugen fotorealistischer Bilder aus 3D-Daten – bei uns vor allem für Interior-Visualisierungen: Du siehst den Raum, bevor er gebaut wird.
Responsives Webdesign bezeichnet Webseiten, die sich automatisch an jede Bildschirmgröße anpassen – vom Smartphone bis zum Desktop. Bei uns Standard und zugleich Google-Rankingfaktor.
Retail ist der englische Begriff für Einzelhandel – das physische Ladengeschäft in Abgrenzung zum E-Commerce. Ein Schwerpunkt unseres Interior Designs.
Roadmap ist der langfristige Plan, welche Vorhaben in welchem Zeitraum umgesetzt werden – gröber als ein Projektplan, aber richtungsweisend.
S
Schema.org ist ein Standard für strukturierte Daten, mit dem Webseiten ihre Inhalte maschinenlesbar auszeichnen – z. B. Firmendaten, FAQ oder Bewertungen. Suchmaschinen und KI-Systeme verstehen so, was gemeint ist, und zeigen es prominenter an.
SEO (Suchmaschinenoptimierung) bezeichnet alle Maßnahmen, mit denen eine Webseite in den unbezahlten Suchergebnissen besser gefunden wird: Inhalte, Technik, Struktur und Verlinkung. Das Fundament liefern wir bei jeder Webseite mit – siehe auch GEO.
Service Design bezeichnet die ganzheitliche Gestaltung von Dienstleistungen über alle Kontaktpunkte – vom ersten Anruf bis zur Rechnung. Design endet nicht am Bildschirmrand.
Sitemap ist die strukturierte Übersicht aller Seiten einer Webseite – für Planung, Navigation und Suchmaschinen (XML-Sitemap).
SSL / HTTPS ist die verschlüsselte Übertragung zwischen Browser und Webseite – erkennbar am Schloss in der Adresszeile. Pflicht für Formulare, Rankingfaktor bei Google und bei uns Standard.
Stakeholder nennt man alle, die ein berechtigtes Interesse an einem Projekt haben – vom Geschäftsführer bis zur Anwenderin. Gute Projekte holen sie früh ins Boot.
Start-up beschreibt ein junges Unternehmen mit innovativer Idee in der Gründungsphase – meist mit großem Tatendrang und kleinem Budget. Einer unserer Kunden-Schwerpunkte.
Storyboard ist die gezeichnete Abfolge der wichtigsten Szenen eines Films oder Clips – Bild für Bild mit Notizen zu Kamera, Text und Ton. So lässt sich ein Video abstimmen, bevor gedreht wird.
Storytelling ist Kommunikation über Geschichten statt über Behauptungen: Menschen merken sich Geschichten – Fakten nur, wenn sie darin vorkommen.
Styleguide dokumentiert alle Regeln eines Corporate Designs – Logo, Farben, Schriften, Anwendungen –, damit es über Jahre und Dienstleister hinweg konsistent bleibt. Gehört bei uns zu jedem Corporate-Design-Projekt.
T
Targeting steht für die zielgruppengenaue Ausspielung von Werbung – nach Kontext, Interessen oder Verhalten. Reduziert Streuverluste, braucht aber Datenschutz-Sorgfalt.
Tonalität beschreibt die Art, wie eine Marke spricht: förmlich oder locker, nüchtern oder verspielt, Sie oder du. Bei BOH: professionell und nahbar – mit Tatendrang.
Touchpoints sind alle Berührungspunkte zwischen Marke und Menschen – Webseite, Visitenkarte, Laden, Anruf, Rechnung. Jeder einzelne prägt das Bild; deshalb gestalten wir sie zusammenhängend.
Typografie bezeichnet die Gestaltung mit Schrift: Auswahl, Größe, Abstände, Hierarchie. Gute Typografie liest sich mühelos – und transportiert nebenbei Charakter.
U
Urheberrecht schützt die Rechte von Kreativen an ihren Werken. In Deutschland ist es nicht übertragbar – es verbleibt beim Urheber; genutzt wird das Werk über eingeräumte Nutzungsrechte.
Usability bezeichnet die Gebrauchstauglichkeit eines Produkts oder einer Webseite: Findet man, was man sucht? Versteht man, was zu tun ist? Wird laufend mit echten Nutzern getestet.
User-Centered Design bedeutet, dass die späteren Nutzer*innen im Mittelpunkt der Entwicklung stehen – mit Methoden wie Interviews, Personas und Prototypen-Tests.
UX Design (User Experience) gestaltet, wie sich die Nutzung eines digitalen Produkts anfühlt: Abläufe, Erwartungen, Emotionen. UI ist das Aussehen, UX das Erlebnis – wir gestalten beides zusammen.
W
Webentwicklung bezeichnet die technische Umsetzung von Webseiten und Webanwendungen – heute bei uns: WordPress, sauberes HTML/CSS/JavaScript, PHP und responsive Umsetzung. Eine unserer Kernleistungen.
White Label bezeichnet Leistungen, die ein Anbieter erstellt und ein anderes Unternehmen unter eigenem Namen einsetzt. Wir arbeiten so regelmäßig für andere Agenturen – diskret im Hintergrund.
Wireframe ist die Grobskizze einer Webseite oder App: Struktur und Funktion ohne Farbe und Schmuck. So diskutieren wir Aufbau, bevor Design-Geschmack die Debatte übernimmt.
WordPress ist das weltweit meistgenutzte Content-Management-System: Open Source, flexibel erweiterbar und ohne Programmierkenntnisse pflegbar. Unser Standard für Webseiten – vom One-Pager bis zum Shop.
Eine Wortmarke ist ein Logo aus reiner Typografie (z. B. ein Schriftzug), eine Wortbildmarke kombiniert Schrift und Zeichen. Welche Form passt, entscheidet sich in der Logoentwicklung.