




Dafür entwickelte ich eine Dachkampagne für LEXolution und setzte sie um: ganzseitige Anzeigen in Fachmagazinen wie JUVE und juris sowie in der Wirtschaftswoche. Die Motive zeigen keine Bildschirme, sondern Partner und Anwälte bekannter Wirtschaftskanzleien, fotografiert vom People-Fotografen Torben Conrad – als Frage und Antwort zwischen zwei Partnern derselben Kanzlei, mit deren Logo, einer eigenen Domain mit der Erfolgsgeschichte dahinter und einer Zeile, die je Motiv ein anderes Versprechen gibt: „LEXolution macht groß.“, „macht schlank.“, „macht schnell.“, „macht vielseitig.“, „macht besonders.“ Der Kunde bürgt für den Hersteller, nicht umgekehrt.
In denselben Ausgaben lagen auf weiteren Seiten kleine quadratische Anzeigen, zweiteilig und ohne Bild. Oben das Problem: „Wenn die Zeiterfassung den Anwalt zu viel Zeit kostet, könnte man einen Zeiterfassungsmanager einstellen.“ Unten die Antwort: „Oder man entscheidet sich für die bessere Kanzleisoftware.“ Die kleinen Motive stellen die Frage, die große Seite liefert den Beleg. Wer das Heft durchblättert, trifft die Kampagne zweimal – und beim zweiten Mal weiß er schon, worum es geht. Neben der Kampagne verantwortete ich das laufende Material: Broschüren, Flyer, Whitepaper, Messestände, Geschäftsausstattung und Werbegeschenke bis hin zum eigenen Bio-Studentenfutter „Bits & Bytes“. Dazu kamen der Relaunch der Webseite in TYPO3 und ihre Pflege sowie die Betreuung der Newsletter und der Kanäle in den sozialen Medien. Bei einem Haus mit mehreren Gesellschaften und einer ganzen Produktfamilie steckt der Aufwand nicht im einzelnen Entwurf, sondern in der Frage, ob ein Flyer von heute neben einer Broschüre von vor zwei Jahren liegen kann. Praktikant*innen und Werkstudierende habe ich dabei angeleitet und ihre Arbeit gesteuert – vergeben lässt sich nur, was vorher zu Ende gedacht ist.




